IPA26 (01): Heidenhain – Beseitigung Verschwendung in Admin und Fertigung
Projektskizze IPA25_Heidenhain zurück
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Durch die Festlegung mechanischer Produkteigenschaften und -funktionen bestimmen Konstruktionsabteilungen mit ca. 70% in hohem Maße die späteren Fertigungskosten. An dieser organisatorischen Schnittstelle zwischen Konstruktion und mechanischer Fertigung müssen deshalb detaillierte Informationen (sog. Relativkostenkataloge) zur Verfügung stehen, welche Fertigungsverfahren in Abhängigkeit von den Eigenschaften und Funktionen erforderlich sind und mit welchen Kosten diese verbunden sind.
Ziel ist die Erstellung eines Relativkostenkatalogs am Beispiel einer mechanischen Baugruppe der Metallbearbeitung.
Derzeit liefern eine Vielzahl an Lieferanten Rohmaterialien und Halbfabrikate bzw. die in den Fertigungen und Montagen der DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH benötigten Teile und Komponenten auf individuell abgestimmten und vereinbarten Wegen an. Dabei variieren die Arten der Anlieferung auf vielfältige Weise, wie z.B. Verpackung, Art und Qualität der Ladungsträger, genereller Anliefervorgang, Kommunikation und Abstimmung etc.
Mit dem Ziel eines standardisierten Anlieferprozesses bestehen aus logistischer Sicht viele Optimierungspotentiale und eine Notwendigkeit der Anpassung des bestehenden Prozesses.
Derzeit werden in den einzelnen Fertigungs-/Montage- und Logistikbereichen benötigte Teile und Komponenten auf verschiedenen Wegen disponiert und bereitgestellt. Aufgrund variierender Vorgehensweisen bestehen aus logistischer Sicht Optimierungspotentiale in der Disposition und Materialversorgung dieser Bereiche.
Die aus der Prozessanalyse und der Konzeptionsphase gewonnenen Erkenntnisse sollen in einen Soll-Ablauf zur Disposition und Materialbereitstellung überführt werden. Darüber hinaus soll die Implementierung des entwickelten Soll-Prozesses in ein SAP-nahes ERP-/WMS-Umfeld vorbereitet werden.
Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten plant die Dr. Johannes Heidenhain GmbH innerhalb der nächsten 2 Jahre eine Umstrukturierung der Elektronikfertigung am Standort Traunreut.
Machbarkeitsstudie für die Einführung einer vollautomatischen Kommissionierstation für Längenmessgeräte Ausgangssituation Derzeit werden verpackte Längenmessgeräte, die sich in einem automatischen Hochregallager befinden, manuell kommissioniert und für den Versand zum Kunden zusammengestellt. Dem Mitarbeiter werden die Längenmessgeräte über eine Fördertechnik zum Arbeitsplatz automatisch zugeführt. Dieser entnimmt die entsprechenden Geräte und schickt nach Abschluss des Kommissioniervorgangs das Ladehilfsmittel […]
Die geplante Erweiterung der Produktionsflächen, schafft die Möglichkeit, in dem manuellen Fertigungsbereich die Montage- sowie die dazu notwendigen Material- und Logistikabläufe neu zu gestalten.
Vor dem Hintergrund ständig steigendem Kostendruck sollen die Möglichkeiten der Mehrmaschinenbedienung erarbeitet werden.