IPA 23/4 – AlzChem – Digitalisierung manueller Prozesse durch Einführung von automatisierten Workflows zur Steigerung von Effektivität und Effizienz

 
Digitalisierung manueller Prozesse durch Einführung von automatisierten Workflows zur Steigerung von Effektivität und Effizienz
Ausgangssituation
Im Jahr 2020 wurde bei der AlzChem ein Programm gestartet, welches das Ziel hat, die Firma noch besser auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten.
Wesentliche Säulen dieses Programms sind die Themen Arbeitsabläufe und Digitalisierung. Im Hinblick auf die o.g. Themenstellung geht es um eine möglichst effiziente und effektive Gestaltung von Prozessen und die anschließende Digitalisierung dieser Prozesse.
Dadurch sollen u.a. Komplexität, Fehleranfälligkeit und Durchlaufzeiten reduziert werden sowie die Transparenz erhöht werden.

Aufgabe der Studierenden
Im Rahmen eines oder mehrerer Projekte sollen Geschäftsprozesse in einem vorab definierten Bereich der Firma AlzChem von den Studierenden erfasst und als Basis für eine spätere Prozessanalyse graphisch aufbereitet werden.
Zur Prozessaufnahme sind zunächst die in den Prozess involvierten und vom Prozess betroffenen Funktionen zu identifizieren und anschließend Gespräche mit verantwortlichen Personen zu führen, um die ausgewählten Abläufe im Detail und in der vollen Breite verstehen zu können.
Ist der Ist-Zustand erfasst, soll dieser zusammen im Team analysiert werden und im Anschluss mögliche Optimierungspotenziale ermittelt und diskutiert werden. Wenn im Team Einigkeit zum entwickelten Soll-Prozess besteht, soll im nächsten Schritt geprüft werden, ob die Möglichkeit besteht, diesen in einem digitalen Workflow abzubilden. Dazu ist es notwendig, strukturierte Vorgaben für eine nachfolgende Programmierung durch die IT-Abteilung der AlzChem zu erstellen und diese schließlich mit den Mitarbeitern der IT-Abteilung abzustimmen.
Die weitere Aufgabe der Studierenden besteht noch darin, eine ordnungsgemäße Prozessdokumentation gemäß den Vorgaben der AlzChem sicherzustellen, Schulungsunterlagen auszuarbeiten sowie ggf. den Workflow nach Fertigstellung zu Implementieren und betroffene Mitarbeiter zu schulen.

Benefits für die Studenten

  • Eigenständige Betreuung eines oder mehrerer Projekte von Anfang bis Ende und somit auch die Möglichkeit zur praktischen Anwendung diverser Projektmanagement-Tools und zum Einbringen eigener Ideen
  • Detaillierte Einblicke in die Prozessabläufe eines großen mittelständischen und weltweit agierenden Chemie-Unternehmens
  • Möglichkeit zum Sammeln von Praxis-Erfahrungen im Bereich Prozessmanagement/Workflow-Lösungen
  • Enger Austausch mit Mitarbeitern aus verschiedensten Abteilungen/Funktionen der AlzChem
  • Einblicke zur praktischen Umsetzung des Themas Digitalisierung in einem Unternehmen der Chemie-Branche

Anforderungen an das Projektteam und Standort

  • Standort Trostberg
  • Das Projekt ist ideal für ein Team aus 2 Studierenden m/w/d – ein einzelnes Workflow-Projekt nimmt ca. 10 – 12 Wochen in Anspruch (inkl. Wartezeit für Workflowprogrammierung durch IT) – in einer 2er Gruppe an Studierenden können in 18 Wochen ca. 5-6 Workflow-Projekte bearbeitet werden
  • Strukturiertes Denken und Arbeiten
  • Kenntnisse im Prozess-/Lean-Management
  • Kenntnisse im Projektmanagement
  • Techn. Verständnis zum Austausch mit der IT-Abteilung
Industrie-
partner
Anschrift AlzChem Trostberg GmbH
Dr.-Albert-Frank-Str. 32
83308 Trostberg
Betreuung Industrie
Projektcontrolling
Studen-tisches Team
Betreuung Technische Hochschule
Projektskizze IPA 23/4 – AlzChem – Digitalisierung manueller Prozesse durch automatisierte Workflows

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